Erweiterter Rechnerzugang

Artikel aus dem Mathe-Wahl-Info'98

Von vielen Studenten wurde immer wieder beklagt, daß die Möglichkeiten, einen Zugang zum Rechnerpool unseres Fachbereichs zu erhalten, doch sehr beschränkt seien. Dadurch, daß die Accounts immer projektbezogen seien und man die Unterschrift eines Professors brauchte, sei es nicht möglich, ,,einfach so'' einen Zugang zu bekommen, um sich zum Beispiel mit den Geräten vertraut zu machen und TeX zu lernen, bevor man damit einen Seminartext schreiben muß.

Eine Erweiterung des Zugangs, zumindest für Studierende nach den Grundstudium, war immer mal wieder Thema im Rechnerausschuß des Fachbereichs; so auch in der letzten Sitzung am 22. Oktober 1997.

In dieser Sitzung habe ich einen Vorschlag zu einer Erweiterung des Zugangs zur Diskussion gestellt, dem dann vom Ausschuß und vom Fachbereich zugestimmt wurde.

Die neue Regelung, die zum 1. Januar 1998 in Kraft tritt, ermöglicht jeder Studentin bzw. jedem Student des Fachbereichs ab dem fünften Fachsemester einen Zugang zu unserem Rechnerpool. Das ist ein ,,vollwertiger'' Zugang, wie man ihn bisher für Seminarausarbeitungen oder Diplom- bzw. Staatsexamensarbeiten bekam.

Dieser Zugang ist nicht mehr projektgebunden; man braucht für ihn keine ,,professorale'' Unterschrift mehr, sondern kann ihn direkt beim Rechnerbeauftragten des Fachbereichs, Holger Grothe, beantragen. Er ist jeweils ein Jahr lang gültig und kann dann verlängert werden.

Im Rechnerausschuß wurde auch die Möglichkeit angedacht, den Zugang auf Studierende im Grundstudium auszuweiten. Aufgrund der aktuellen Raumsituation in unserem Fachbereich und der Auslastung der Rechnerräume will man aber erst in etwa einem Jahr nochmal darüber nachdenken, wenn man Erfahrungen über die Auswirkungen der neuen Regelung hat.

Ich möchte zum Schluß noch eine Bitte an alle (nicht nur zukünftigen) User unseres Pools formulieren, die hoffentlich eine Selbstverständlichkeit ist. Ihr könnt Euren Rechnerzugang natürlich zum privaten Vergnügen benutzen, und da hat auch niemand etwas dagegen. Mal 'ne Nacht im Internet surfen, mit jemandem auf der anderen Erdhalbkugel talken oder mit irgendwem in Irgendwo irgendein Spiel übers Netz spielen kann schon echt Spaß machen. Aber Leute, die an Projekten oder Praktika arbeiten oder die eine Seminar-, Diplom- oder Staatsexamensarbeit schreiben, sollten Vorfahrt haben. Es sollte nicht nötig sein, das zu Reglementieren. Ich bitte also einfach darum, daß jeder ein bißchen darauf achtet, womit er wann die Rechner beschäftigt. Dann haben wir auch die besten Aussichten, daß sich die neue Regelung vernünftig etabliert.

Michael Holderbaum

Verantwortlicher Autor: Holger Grothe

 


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