Hinweise zum BAföG

Offizielle Informationen (Gesetze und Verwaltungsvorschriften) über Förderungsmöglichkeiten nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) findet man auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Zusätzlich können Sie sich bei der BAföG-Beratung beim Studierendenwerk beraten lassen.

Am Fachbereich Mathematik hat die Prüfungskommission die Aufgabe, den Studienfortschritt in Form von Leistungsbescheinigungen zu bewerten und bei Studiengang-/ortswechsel die Einstufung in ein bestimmtes Fachsemester vorzunehmen. Die Beschreibung dieser Abläufe begründet keine Rechtsansprüch.

Einstufung in höhere Fachsemester

Am Fachbereich Mathematik erfolgt die Anrechnung von Fachsemestern nach dem Grundsatz, dass Studierende durch einen Hochschulwechsel keine Vor oder Nachteile bei der BAFöG Förderung erhalten sollen. Bis zum 6. Hochschulsemester erfolgt die Anrechnung von Fachsemestern daher aufgrund der Inhalte der Studienpläne und nicht aufgrund der erbrachten Leistungen. Bei Einstufung auf Basis der erbrachten Leistungen (CP/30 = Fachsemester) würden ansonsten schnell Studierende benachteiligt und langsam Studierende bevorzugt.

Da ab dem 7. Hochschulsemester BAFöG Förderung keine Rolle mehr spielt, wird ab da nach anderen Kriterien angerechnet. Hier sind die nachgewiesenen Kenntnisse entscheidend. In der Regel wird dann für je 30 volle anrechenbare Leistungspunkte ein Fachsemester angerechnet.

Bitte versichern Sie sich bei geplanten Studienfachwechseln vorab bei der zuständigen Prüfungskommission, in welches Fachsemester Sie gegebenenfalls eingestuft werden. Ansonsten riskieren Sie, in der Hoffnung auf weitere Förderung, ein Studium zu ergreifen, welches aufgrund einer unerwarteten Anrechnungsentscheidung nicht gefördert werden kann.

Leistungsbescheinigung

Nach §48(BAföG) ist eine Förderung über das 4. Semester hinaus nur möglich, wenn entweder mit Abschluß des 4. Semesters eine Zwischenprüfung erfolgreich abgelegt worden ist, die nicht vor dem Ende des 3. Semesters abgelegt werden kann, oder wenn eine Leistungsbescheinigung darüber ausgestellt wird, daß die bei geordnetem Studienverlauf die bis zum Ende des jeweiligen Fachsemesters üblichen Leistungen erbracht wurden.

Da viele Studienleistungen erst in der vorlesungsfreien Zeit nach einem Semester erbracht und bewertet werden, die Anträge aber schon gegen Ende des 4. Semesters gestellt werden müssen, damit sie rechtzeitig bearbeitet werden können, wird alternativ im laufenden 4. Semester eine Leistungsbescheinigung akzeptiert, die den üblichen Leistungsstand zum Ende des 3. Fachsemesters bestätigt. Ist dieser Nachweis nicht möglich, wird erst wieder gefördert, wenn der Bewerber die seinem Fachsemester entsprechende Leistungsbescheinigung nachweist. Ein Studienrückstand muß also komplett wieder aufgeholt werden. Wer den Leistungsnachweis im 4. Semester nicht erbringen kann hat es damit in der Regel umso schwerer je später er dies noch schaffen möchte.

Die Prüfungskommission hat folgende Voraussetzungen für die Ausstellung der Leistungsbescheinigung in den Studiengängen des Fachbereichs Mathematik formuliert:

Für eine Leistungsbescheinigung im laufenden 4. Fachsemester müssen zum Ende des vorangegangenen Semesters (inklusive der anschließenden Prüfungszeiträume) in der Regel folgende oder ähnliche Leistungen nachgewiesen werden:

  • Im Bachelorstudiengang Es müssen in den ersten 3 Semestern wenigstens 45 Leistungspunkte erzielt worden sein. (PKOM 1.12.09)
  • Im Studiengang Lehramt an Gymnasien, Fach Mathematik Die Leistungsbescheinigungen werden vom Zentrum für Lehrerbildung ausgestellt. Dort wird auch entschieden, inwieweit fehlende Leistungen in einem Fach durch Mehrleistungen im anderen Fach oder der Pädagogik ausgeglichen werden können. Von Seiten des Fachbereichs Mathematik werden dabei keine Mindestpunktzahlen in Mathematik vorgeschrieben. Der Fachbereich Mathematik plädiert dafür, daß nach 3 Semestern in allen drei Bereichen zusammen etwa 45 der 90 Leistungspunkte erbracht sein müssen, und dass bei Leistungsbescheinigungen zu späteren Semestern je weiterem Semester weitere Leistungen im Umfang von ca 30 Kreditpunkten nachgewiesen werden. 

Für eine Leistungsbescheinigung im laufenden 5. Fachsemester müssen zum Ende des vorangegangenen Semesters (inklusive der anschließenden Prüfungszeiträume) in der Regel folgende oder ähnliche Leistungen nachgewiesen werden:

  • Im Bachelorstudiengang Es müssen in den ersten 4 Semestern wenigstens 75 Leistungspunkte erzielt worden sein.
  • Im Studiengang Lehramt an Gymnasien, Fach Mathematik  Die Leistungsbescheinigungen werden vom Zentrum für Lehrerbildung ausgestellt. Dort wird entschieden, inwieweit fehlende Leistungen in einem Fach durch Mehrleistungen im anderen Fach oder der Pädagogik ausgeglichen werden können.

Für eine Leistungsbescheinigung im 6. Fachsemester müssen zum Ende des vorangegangenen Semesters in der Regel folgende oder ähnliche Leistungen nachgewiesen werden:

  • Im Bachelorstudiengang Es müssen in den ersten 5 Semestern wenigstens 105 Leistungspunkte erzielt worden sein.
  • Im Studiengang Lehramt an Gymnasien, Fach Mathematik Die Leistungsbescheinigungen werden vom Zentrum für Lehrerbildung ausgestellt. Dort wird entschieden, inwieweit fehlende Leistungen in einem Fach durch Mehrleistungen im anderen Fach oder der Pädagogik ausgeglichen werden können.

Für eine Leistungsbescheinigung ab dem 7. Fachsemester müssen je Semester weitere Leistungen im Umfang von ca 30 Kreditpunkten nachgewiesen werden:

Der günstigste Zeitpunkt zum Erbringen der Leistungsbescheinigung ist also die Vorlesungszeit im laufenden 4. Semester. Ein Großteil der Leistungen können bereits nach dem 2. Semester erbracht werden. Hier besteht also bei Nichtbestehen noch die Chance auf eine Wiederholung. Wird auch die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, kann auch noch zu Beginn des 4. Semesters aus wichtigem Grund (mangelnde Eignung) die Fachrichtung gewechselt werden. Dies geht nicht, wenn eine Prüfung zum Ende des 3. Semesters erstmals nicht bestanden wurde, da dies dann nicht als Nachweis der mangelnden Eignung akzeptiert wird. Es empfielt sich daher, sich den Prüfungen des ersten Studienjahres frühzeitig zu stellen.

Verantwortlicher Autor: Martin Kiehl

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